Gamma Knife | Gamma Knife Center Hannover | Praxisgemeinschaft für Strahlentherapie und Neurochirurgie

Gamma Knife Center Hannover

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Auf den Punkt genau


Das Gamma Knife ist ein Gerät zur Hochpräzisionsbestrahlung. Mit ihm werden gut- und bösartige Tumore im Bereich des Kopfes behandelt. Neben Hirntumoren können auch krankhafte Veränderungen an Blutgefäßen und Nerven therapiert werden.

Im Gamma Knife sind 201 kleine Kobaltstrahler über eine Halbkugel verteilt angeordnet. Ihre jeweils niedrig dosierten Strahlen vereinen sich in einem einzigen Punkt. Erst dort entfalten sie ihre ganze Kraft (vergleichbar mit der Wirkung eines Brennglases).


Gamma Knife Infografik


Einmal reicht!


Die Radiochirurgie ist eine Form der Strahlentherapie, bei der in einer einzigen Sitzung eine sehr hohe Dosis punktgenau auf das Ziel gerichtet wird, um dieses zu zerstören. Experten nennen das "stereotaktische Einzeitbestrahlung". Die biologische Wirkung einer hohen Einzeldosis ist wesentlich stärker als bei einer üblichen Strahlentherapie, die auf viele kleine Einzeldosen verteilt ist (Fraktionierung).

Dr. Bundschuh mit PatientinDeshalb erfordert die Methode höchste Exaktheit. Durch dieses effiziente und damit schonende Verfahren lässt sich der Krankheitsherd mit einer so wirksamen Dosis bestrahlen, dass in der Regel eine einzige Sitzung ausreicht.

Das ist ein weiterer extremer Vorteil dieser Therapieform, die in der Regel ambulant durchgeführt wird. Die hohe Verträglichkeit sorgt dafür, dass der Patient die Praxis nach einer einzigen Behandlung noch am selben Tag wieder verlassen kann, um nach Hause zu fahren.

Langwierige Reha-Maßnahmen und damit verbundene Arbeitsausfälle sind bei dieser Therapieform nicht nötig.



Präzise, sicher, schonend und zeitsparend


Zusammenfassend zeichnet sich die Therapie mit dem Gamma Knife durch die Adjektive präzise, sicher, schonend und zeitsparend aus:

präzise – das definierte Bestrahlungsfeld umschließt eng den Tumor.
  In der Umgebung fällt die Strahlendosis stark ab, so dass dieses Gewebe   geschont wird.
sicher und schonend – die Fixierung des Kopfes und die Fokussierung
  der Strahlen ermöglichen die höchstmögliche Abgrenzung des bestrahlten
  Gebietes gegenüber empfindlichen Hirnstrukturen.
zeitsparend – nur eine einzige Bestrahlung reicht, selbst bei multiplen
  Metastasen. Das bringt dem Patienten kostbare Lebenszeit zur freien
  Gestaltung – auch zum Arbeiten.

Diese einzigartige Therapieform verfügt über die längste und umfangreichste Erfahrung in der Radiochirurgie. Bereits 1968 entwickelten der schwedische Neurochirurg Lars Leksell und der Physiker Börje Larsson gemeinsam diese Form der Hochpräzisionsbestrahlung. Sie gaben ihrer Entwicklung den Namen Gamma Knife, auf deutsch "Strahlenmesser", weil die Wirkung einer Operation mit dem Messer ähnelt.

Weltweit wurden in den vergangenen 40 Jahren in 261 Centern mehr als 500.000 Patienten mit dem Gamma Knife behandelt.


Kumulierte Zahl behandelter Patienten


Diagramm - Zahl behandelter Patienten
Quelle: Elekta nach Angaben von 238 von 261 Gamma Knife Zentren weltweit.
Stand: Dezember 2009